Mai
26
2010

Zwei Niederlagen und drei klare Siege

Die Kanupolo-Mannschaft des Kajak-Klubs Rosenheim wurde bei ihrem ersten Turnier in der Saison Neunter.

In Rapperswil in der Schweiz fand das 9. Obersee-Kanupolo-Turnier statt. Es waren insgesamt zwölf Herrenteams aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz gemeldet. Das Rosenheimer Team spielte mit Unterstützung von zwei Spielern aus München gegen Zürich und Rapperswil-Jona 2 um den Einzug in die Hauptrunde - gegen den späteren Turniersieger Zürich verloren das Team erwartungsgemäß, gegen Rapperswils unterlag man knapp mit 5:6. In den Spielen um die Plätze neun bis zwölf gewann die Mannschaft klar mit 10:2, 12:0 und 10:1 gegen Horb, Horb 2 und Zürich 2.

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Mai
18
2010

Mehrere Siege für KKR in Bamberg

Kanuslalom-Schüler mit Lauf zur “Bayerischen”

Der Faltbootclub Bamberg ließ nach mehrjähriger Abstinenz seinen Kanuslalom rund ums alte Rathaus wieder aufleben. Der Wettkampf startete mit einem Nachslalom vor der malerischen Kulisse des Alten Rathauses. Sowohl die Tore als auch die Boote und Helme der Teilnehmer waren mit Leuchtstäben bestückt. Gestartet wurde in Vierergruppen wie beim Boardercross der Wintersportler. Mit dabei waren auch die Sportler vom Kajak-Klub Rosenheim.

Johannes Haas vom KKR hatte mit der Strecke in Bamberg zu kämpfen.

Nach dem Start musste zuerst der Einschuss der Schleuse überquert werden, dann ging es in die ersten Tore. Kurz vor Schluss waren noch eine Eskimorolle und dann das Abschlagen des Zielballes gefordert. Die Mädchen wurde in der Herrenklasse gewertet und hatten gegen ihre gleichaltrigen Kollegen schlechte Karten. Jessy Decker konnte sich jedoch bis in das Finale vorkämpfen. Dort musste sie gegen ihre Vereinskameraden Leo Peklo und Markus Berger antreten. Peklo konnte den Wettkampf klar für sich vor Berger entscheiden. In der Schüler- und Jugendklasse gelang Tobi Brüssler der Einzug ins Finale, das er mit dem dritten Platz abschloss.

Am zweiten Tag ging es zuerst um den dritten Lauf zur bayerischen Meisterschaft für die Schüler. Sonja Berger musste sich überraschend der Lokalmatadorin aus Bamberg geschlagen geben und wurde Zweite. Am dritten Tag konnte sie sich jedoch durchsetzen und platzierte sich wieder auf dem gewohnten ersten Rang. Josy Decker, die bei den Schülerinnen B startet, rangierte nach einem beherzten Rennen auf der für sie noch sehr schwierigen Strecke auf den Rängen acht und neun.

Auch die Neuzugänge Manuel Obertshauser und Johannes Haas konnten den schwierigen Kurs noch nicht einwandfrei meistern. Obertshauser belegte die Plätze acht und 16, Haas erpaddelte sich die Ränge 18 und 15. In der Klasse der männlichen Jugend konnte sich Tobi Brüssler mit einer sehr guten Leistung hinter den beiden Bambergern beide Tage auf Platz drei einreihen, Florian Spiekermann fuhr auf Rang vier. Bei den weiblichen Juniorinnen gewann Jessy Decker vor Sarah Ganser. Bei den männlichen Junioren konnte sich Markus Berger durchsetzen, Vroni Schlosser fuhr bei den Damen auf Platz eins und Leo Peklo erpaddelte sich in der Herrenklasse Platz zwei. Im Mannschaftsrennen der Schüler wurden Haas, Obertshauser und Decker Elfte und die Jugendmannschaft mit Brüssler, Spiekermann und Berger konnten sich den zweiten Platz sichern. ” Das Bamberger Rennen ist auf Grund der hohen Fließgeschwindigkeit des Wassers im Schülerbereich hervorragend zur Vorbereitung auf schwere Wettkämpfe geeignet”, so die Meinung der Trainer.

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Mai
14
2010

Die nervliche Anspannung war zu groß

Im zweiten Bewerb der Qualifikationsrennen im Kanuslalom war die Nervenanspannung vieler Sportler sehr groß. Gleich im ersten Rennen der männlichen Junioren konnte Tobi Kargl dem Druck nicht standhalten und verpasste das Finale.

Leo Peklo bewährte sich im gut besetzten Teilnehmerfeld ausgezeichnet.

Somit reichte es mit der guten Platzierung vom zweiten Tag nicht mehr für die Qualifikation zur Junioren-Weltmeisterschaft. Markus Berger konnte sich mit einem guten ersten Lauf am zweiten Tag einen Finalplatz erpaddeln und kann sich auf Grund der guten Ergebnisse berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im D/C-Kader des Deutschen Kanuverbandes machen. Philip Bartel belegte am ersten Tag im Finale den zehnten Platz und war mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden.

Auch die Juniorinnen hatten mit der nervlichen Anspannung und den äußerst schwierigen Strecken zu kämpfen. Jessy Decker, die sich noch Hoffnungen machen konnte, handelte sich am vorletzten Tor noch 50 Strafsekunden ein und war damit auch aus dem Rennen. Maria Wiesner war mit ihren Ergebnissen, den Plätzen acht und zwölf, sehr zufrieden, vor allem da sie einmal das Finale erreichte. Sarah Ganser schloss die Halbfinals nicht erfolgreich ab. Chrisi Astner kam mit der Strecke gut zurecht und erpaddelte sich Rang 13.

Für Tobi Brüssler, Jakob Förg und Florian Spiekermann ging es in diesem Rennen darum, sich an schweres Wildwasser zu gewöhnen, da im August auf der gleichen Strecke die deutsche Jugend-/Junioren-Meisterschaft im Kanuslalom stattfindet. Brüssler fuhr ein beherztes Rennen und belegte nach dem ersten Lauf den 22. Rang bei den Junioren - im zweiten Lauf klappte es dann nicht mehr so. Jakob Förg und Florian Spiekermann konnten sich die Ränge 33 und 41 erpaddeln.

Leo Peklo erreichte im hochklassigen Feld der Herren, wo er als sehr junger Sportler gegen Olympiasieger und Weltmeister antreten musste, den hervorragenden 15. Platz. Sebastian Hampl fuhr in der A-Rangliste auf Rang 32. “Dieses Wochenende hat leider nicht das erhoffte Ergebnis gebracht. Die Sportler waren topfit und hatten im Winter sehr viel trainiert. Es fehlte jedoch an der mentalen Stärke, um mit dem großen Druck des neuen Qualifikationssystems umgehen zu können. Dies werden wir jetzt verstärkt angehen”, so die Trainer.

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