Im zweiten Bewerb der Qualifikationsrennen im Kanuslalom war die Nervenanspannung vieler Sportler sehr groß. Gleich im ersten Rennen der männlichen Junioren konnte Tobi Kargl dem Druck nicht standhalten und verpasste das Finale.

Leo Peklo bewährte sich im gut besetzten Teilnehmerfeld ausgezeichnet.
Somit reichte es mit der guten Platzierung vom zweiten Tag nicht mehr für die Qualifikation zur Junioren-Weltmeisterschaft. Markus Berger konnte sich mit einem guten ersten Lauf am zweiten Tag einen Finalplatz erpaddeln und kann sich auf Grund der guten Ergebnisse berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im D/C-Kader des Deutschen Kanuverbandes machen. Philip Bartel belegte am ersten Tag im Finale den zehnten Platz und war mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden.
Auch die Juniorinnen hatten mit der nervlichen Anspannung und den äußerst schwierigen Strecken zu kämpfen. Jessy Decker, die sich noch Hoffnungen machen konnte, handelte sich am vorletzten Tor noch 50 Strafsekunden ein und war damit auch aus dem Rennen. Maria Wiesner war mit ihren Ergebnissen, den Plätzen acht und zwölf, sehr zufrieden, vor allem da sie einmal das Finale erreichte. Sarah Ganser schloss die Halbfinals nicht erfolgreich ab. Chrisi Astner kam mit der Strecke gut zurecht und erpaddelte sich Rang 13.
Für Tobi Brüssler, Jakob Förg und Florian Spiekermann ging es in diesem Rennen darum, sich an schweres Wildwasser zu gewöhnen, da im August auf der gleichen Strecke die deutsche Jugend-/Junioren-Meisterschaft im Kanuslalom stattfindet. Brüssler fuhr ein beherztes Rennen und belegte nach dem ersten Lauf den 22. Rang bei den Junioren - im zweiten Lauf klappte es dann nicht mehr so. Jakob Förg und Florian Spiekermann konnten sich die Ränge 33 und 41 erpaddeln.
Leo Peklo erreichte im hochklassigen Feld der Herren, wo er als sehr junger Sportler gegen Olympiasieger und Weltmeister antreten musste, den hervorragenden 15. Platz. Sebastian Hampl fuhr in der A-Rangliste auf Rang 32. “Dieses Wochenende hat leider nicht das erhoffte Ergebnis gebracht. Die Sportler waren topfit und hatten im Winter sehr viel trainiert. Es fehlte jedoch an der mentalen Stärke, um mit dem großen Druck des neuen Qualifikationssystems umgehen zu können. Dies werden wir jetzt verstärkt angehen”, so die Trainer.