Jun
25
2010

Sonja Berger ist deutsche Meisterin

Bei der deutschen Kajak-Slalom-Schülermeisterschaft in Nordrheinwestfalen an der neu gebauten Strecke an der Erft, die manchem noch von den Abfahrtsrennen bekannt ist,

Sonja Berger vom Kajakklub Rosenheim sicherte sich den deutschen Meistertitel.

Am ersten Tag fanden dann wie immer die Qualifikationswettkämpfe der Schüler A und die Rennen der Schüler B statt. Zuerst mussten Johannes Haas und Manuel Obertshauser auf die Strecke. Es hatte sich jedoch schon im Training gezeigt, dass das Rennen im oberen Teil nicht ganz einfach sein würde. Manuel Obertshauser meisterte den schwierigen Teil mit Bravour, handelte sich jedoch noch sehr viele Strafsekunden ein und belegte am Ende Platz 112 in dem riesigen Starterfeld.

Johannes Haas hatte im ersten Lauf noch mit seiner Aufregung zu kämpfen und verpasste ein Tor. Im zweiten Lauf lief es dann besser und er erpaddelte sich Rang 106. Bei den Mädchen konnte sich Lena Mayer ebenfalls durch einen guten zweiten Lauf auf den 29. Platz vorschieben. Für Sonja Berger war der erste Tag Pflichtprogramm mit der Qualifikation für das Finale. Sie legte bereits im ersten Lauf eine Zeit vor, die nicht mehr zu unterbieten war und zeigte damit auch, dass sie die technischen Fehler vom Jahresanfang inzwischen erfolgreich beseitigt hat.

Jessy Decker, die in der Klasse der Schülerinnen B startete, sicherte sich mit einem guten zweiten Lauf den 21. Platz und Marinus Nagl erpaddelte sich bei den Schülern B mit einer guten Leistung den 41. Rang in einem ebenfalls sehr großen Starterfeld.

Am nächsten Tag fanden dann die Mannschaftsrennen statt. Die Mädchen mit Berger, Mayer und Decker belegten mit einer soliden Leistung den 6. Platz und die Jungs mit Nagl, Haas und Obertshauser fuhren auf den 34. Rang.

Nun wurde mit Spannung das Finale um die deutsche Meisterschaft erwartet. Die beiden hauptamtlichen Trainer hängten einen selektiven Kurs aus und jeder war gespannt, wie die Teilnehmer dies bewältigen würden. Sonja Berger paddelte im ersten Lauf auf Rang 2 mit zwei Strafsekunden. Im zweiten Lauf wurde es dann noch einmal richtig spannend. Die Drittplatzierte des ersten Laufes schob sich auf Platz 1 vor. Sonja Berger legte dann als vorletzte Starterin einen super Lauf hin und setzte sich mit ihrer hervorragenden Zeit an die Spitze. Auch die letzte Fahrerin konnte diese Zeit nicht mehr unterbieten, so dass Sonja Berger den deutschen Meistertitel mit nach Hause nehmen durfte.

Written by admin in: Kanuslalom |
Jun
21
2010

WM-Bronzemedaille für Manuela Stöberl und Maria Hollerieth

Wildwasser Weltmeisterschaft in den spanischen Pyrinäen

Videos (klick!)

Maria Hollerieth mit dem Treibgut - Handicap (klick!)

Anfang letzter Woche ging es endlich los. Maria Hollerieth
und Manuela Stöberl reisten nach Sort um auf dem
Noguera Pallaresa für Deutschland an der WM im Kanu Wildwasserabfahrt teil zunehmen.
Die beiden Abfahrerinnen kamen mit der anspruchsvollen Wildwasser-
Strecke bei normalen Wasserstand gut zurecht, da bereits in den ver-
gangenen Wochen 2 Vorbereitungslehrgänge stattfanden.

Die WM-Strecke war insgesamt 21min. lang und war vor allem im
oberen Teil, der bei den Sportlern wegen starker Verblockung und hohen Wellen „Mad Mile“, genannt wurde, schwierig zu befahren. Der 2.Teil stellte auch seine
Anforderungen an die Wildwasser Sportler durch viele kleine spitze und hohe
Wellen. Am ersten Wettkampftag fanden bei 60 Q^3 die Rennen für KI Herren
Und Canadier Einer statt. Der deutsche Achim Overbeck wurde mit einem super Rennen
Vizeweltmeister im Kajak Einer, bei den Canadiern hat es für eine Medaille leider nicht gereicht.

Am Abend vor dem Damenrennen fing es stark zu regnen an und das Wasser
stieg über Nacht auf über 90Q^3 an. Der neue Wasserstand setzte den beiden Rosenheimerinnen und auch den restlichen deutschen Damen sehr zu.
Maria Hollerieth kenterte noch in der Trainingsfahrt am Vormittag vor dem Rennen, war aber glücklicher Weise schnell am Ufer mit ihrem Boot.
Alke Overbeck aus Braunschweig machte eine Eskimorolle und Manuela
Stöberl drehte sich.
Das Wasser stieg bis zum Nachmittag nochmals leicht an und inzwischen kam
Aauch Treibgut den Noguera Pallaresa runter.
Als erste Deutsche mit Startnummer 4 ging Manuela Stöberl an den Start. Leider vergab Sie im ersten sehr schwierigen Teil, der „Mad Mile“ jegliche Chance auf ein gutes Resultat, sie kreiselte ein und musste rollen. Nach 5 min. waren alle Medaillenhoffnungen mit 30 sec. Rückstand auf Platz 1 beerdigt.
Manuela errang den 10.Platz und war sehr enttäuscht. Maria hatte am Start einen
meterlangen Baum, der vor ihr trieb und sie wusste dass die schwierigste Passage vor
ihr lag. Die Unsicherheit konnte sie nicht mehr verdrängen und Sie kreiselte ein.
Es reichte für Maria noch zum 15.Platz. Alke Overbeck, die absolut keine Nervosität zeigte
fuhr ein überragendes und vor allem fehlerfreies Rennen und wurde Weltmeisterin.


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Leider hörte es auch die nächsten Tage nicht auf zu regnen und das Wasser stieg weiter an. Am Donnerstag und am Freitag wurden die Rennen abgesagt, weil die Strecke nicht mehr befahren werden durfte. Die Klassik Mannschaftsrennen für welches sich auch M. Stöberl und M. Hollerieth qualifiziert hatten fanden dann am Samstag Nachmittag auf einem leichteren Teil des Flusses statt.
Die drei deutschen Mädels fuhren eine tolles Rennen und erkämpften sich hinter
England und Frankreich die Bronzemedaille. „Für Maria Hollerieth war es der erste internationale Auftritt und sie kann mit einer bronzenen durchaus zufrieden sein, für Manu ist es im Klassik natürlich nicht optimal gelaufen , aber ich denke auch sie hat allen Grund zu feiern“, so Trainer Hollerieth. Die Kajak Herren gewannen mit einen guten Rennen Silber hinter Tschechien und wurden Vizeweltmeister. Die zweite Goldmedaille auf dieser WM holten die Canadier 2er mit den Booten aus Fulda,Düsseldorf und Siegburg.
Die Sprint-Mannschaft wurde ohne M.Stöberl gefahren, da Manuela im Klassikrennen
keine gute Leistung bot, laut Bundestrainer G.Schröter. Im Einzel-Sprint wurde Sie als
zweit beste Deutsche 11 und zeigt dass sie sich zurecht für den Sprint qualifiziert hatte.

Gratulation!

Written by admin in: Wildwasserrennsport |
Jun
18
2010

Rosenheimer Kanupoloteam Dritter

Das Kanupoloteam des Kajakklubs Rosenheim spielte bei der offenen süddeutschen Meisterschaft in Coburg um den süddeutschen Meistertitel.

Trotz einer schlechten Turnierleistung mit Niederlagen gegen die außer Konkurrenz spielenden Mannschaften aus Prag und Straubing konnte sich die Mannschaft gegen den ASV Horb behaupten. So sicherte sich der Kajak Klub Rosenheim den 3. Platz hinter dem KC Radolfzell und dem PSC Coburg. Eine Woche später spielte das Team mit Unterstützung einiger Spieler aus Horb auf dem zweiten Münchner Sommerturnier. Rosenheim wurde Gruppenzweiter und wurden nur vom PSC Coburg mit 5:4 geschlagen. Am zweiten Tag verlor das Team des Kajak-Klubs Rosenheim das Halbfinale nach Penaltywerfen gegen die Mannschaft aus Neuburg. Im kleinem Finale setzten sich die Rosenheimer klar gegen den KCSE Ybbs aus Östereich durch.

Written by admin in: Kanupolo |

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